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Ettlinger Orientierungslauf begeistert

 

Die Deutsche Park Tour war am Sonntag den 2. Juli zu Gast in Ettlingen. Mit über 150 Teilnehmern aus ganz Deutschland war der Doppelsprint gut besucht. Mit Vereinsvertretern aus Lübeck, Bielefeld, Oberbexbach, Chemnitz, Dresden, Deggendorf, Freiburg und Zizenhausen (um nur die geographisch am „Rand“ von Deutschland liegenden Orte zu nennen) war der Name Deutsche Park Tour quasi Programm.

 

Zu den Teilnehmern an der DPT kamen noch unsere TGW-Mädchen, die den Lauf als Wettkampftraining nutzten, hinzu. Und in der Pause zwischen den beiden Sprints stand dann für den einen oder anderen noch der Kinder-OL an.

 

 

Der erste Lauf war geprägt durch den Horbachpark mit Schulgelände, Schrebergärten sowie den Gatschinapark. Längere Passagen, bei der die Routenwahl im Vordergrund stand, wechselten immer wieder mit kürzeren Passagen, wobei Feinorientierung gefordert war, ab.

Beim zweiten Lauf standen die Posten einerseits auf detailreichen Schulgeländen und andererseits im Sportpark, wo es zahlreiche Tennis- und Fußballplätze gibt, die durch Zäune getrennt sind. Auch bei diesem Sprint galt es zu erkennen, wann Konzentration auf Routenwahl oder Feinorientierung gefordert war und wann man mit maximaler Laufgeschwindigkeit oder gemäßigtem Tempo unterwegs sein sollte.

 

 

Da der TUS Rüppurr durch Flyer, Zeitungsartikel und viele persönliche Gespräche auf den OL aufmerksam gemacht hat, nahmen an unserem Lauf zahlreiche OL-Einsteiger aus Ettlingen und den Nachbarorten teil, die für manche Anekdote sorgten. Da gab es die Teilnehmerin, die nach dem 1. Sprint so begeistert von dem OL war, dass sie nach Hause ging, um Kind und Mann zu motivieren, sich für den 2. Sprint nachzumelden. Oder der Vater, der zum 2. Sprint mit seinem Fahrrad erschien, weil sein 11-jähriger Sohn beim 1. Lauf zu schnell unterwegs war.

 

Den OL zentrumsnah und neben den öffentlichen Gebieten auch im Wohngebiet durchzuführen, hat uns weitere Aufmerksamkeit und interessierte Zuschauer am Start oder an den Fenstern entlang der Laufstrecke gebracht. Hier sei nur die Frau erwähnt, die mittels Kuhglocke die Wettkämpfer anfeuerte.

War der natürliche „Feind“ der SI-Station bei unseren Veranstaltungen bisher immer der Jäger, so galt es diesmal, die Posten vor Sperrmüllsammlern zu „schützen“. Wer konnte auch ahnen, dass am Sonntagmorgen schon Sperrmüll rausgelegt wird.

 

Die neu erstellte Karte, die Strecken, Wettkampfgelände und die Organisation wurden von allen Teilnehmern, ob WM-Medaillengewinner oder OL-Einsteiger immer wieder gelobt. Dies ist für uns vom TUS Rüppurr Ansporn, auch nächstes Jahr in Ettlingen wieder einen OL durchzuführen.

 

Text und Bilder: Frank Lösel

 

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Zeitungsbericht mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten - Klaus Müller - bnn.de: